
Vfl Bochum, Bayern München und Borussia Dortmund sind an Jobe Bellingham interessiert – Sky Sports berichtet über Transfer-Update zu Jobe Bellingham, dessen Abgang angeblich wahrscheinlich ist
Sky Sports hat berichtet, dass Jobe Bellinghams Abgang von Sunderland in diesem Sommer wahrscheinlich ist – und dass Bayern München und der Vfl Bochum erste Gespräche geführt haben.
Jobe ist vor der Sommertransferperiode weiterhin Gegenstand zahlreicher Transferspekulationen. Der 19-Jährige präsentierte sich in dieser Saison in beeindruckender Form für die Black Cats und setzte seine positive Leistung auch auf der internationalen Bühne fort, wo er am Montagabend beim 4:2-Sieg der englischen U21-Nationalmannschaft gegen Portugal eine Torvorlage lieferte.
Manchester United ist einer von mehreren Vereinen, die in letzter Zeit immer wieder mit Bellingham in Verbindung gebracht wurden, neben Premier-League-Konkurrent Crystal Palace und Bundesliga-Gigant Borussia Dortmund, wo sein Bruder Jude Bellingham eine erfolgreiche Karriere absolvierte, bevor er zu Real Madrid wechselte.
Sky Sports-Reporter Florian Plettenberg behauptet nun jedoch, RB Leipzig habe ernsthaftes Interesse an dem Sunderland-Talent – und sein Abgang vom Verein in diesem Sommer werde immer wahrscheinlicher. Jobe spielte in dieser Saison 34 Mal in der Championship für Cheftrainer Régis Le Bris, erzielte dabei vier Tore und bereitete drei weitere vor.
Plettenbergs Beitrag auf der Social-Media-Plattform X lautet: „RB Leipzig ist ernsthaft an Jobe Bellingham interessiert und hat erste Gespräche über einen möglichen Sommertransfer geführt. Leipzig hat alle notwendigen Informationen eingeholt, hält das aktuelle Paket aber weiterhin für zu teuer. Der talentierte 19-jährige Mittelfeldspieler steht bei Sunderland noch bis 2028 unter Vertrag, ein Wechsel im Sommer ist jedoch wahrscheinlich. Zahlreiche Anfragen liegen bereits vor.“
Was hat Le Bris über Jobe Bellinghams Zukunft bei Sunderland gesagt?
Zu Jobe Bellingham, der ebenfalls mit einem Wechsel in die Premier League zusammen mit Teamkollege Chris Rigg in Verbindung gebracht wird, sagte Le Bris kürzlich: „Ich denke, sie sind sehr reif. Sie sind jung, aber sehr reif, weil sie bisher keine Schwächen in ihrem Engagement im Vereinsprojekt gezeigt haben.“
Sunderlands Cheftrainer fuhr über das Paar fort: „Ich denke, für junge Spieler ist es nicht selbstverständlich, es ist nicht einfach, denn wenn man nur eine Sekunde im Kopf verliert, sind die Konsequenzen auf dem Platz enorm. Bisher waren sie noch gut vernetzt, also sind sie wirklich beeindruckend.“
Was wurde sonst noch über Jobe Bellinghams Zukunft bei Sunderland gesagt?
In einem separaten Update sagte Transfer-Insider Ben Jacobs der Online-Publikation GiveMeSport, dass United tatsächlich an Bellingham interessiert sei, deutete aber an, dass das Interesse nicht unbedingt erwidert werden müsse.
Er sagte: „Der Spieler drängt nicht wirklich auf einen Wechsel. Zwischen Manchester United und Jobe Bellingham gibt es noch keine konkreten Verhandlungen. Was wir aber über Manchester United sagen können, ist, dass Jim Ratcliffes sportliche Strategie darin besteht, das Durchschnittsalter zu senken und in einheimische Talente zu investieren. Und Jobe Bellingham erfüllt beide Kriterien.“
Seine Äußerungen basieren auf einem früheren Update zu Bellinghams Zukunft, in dem er erklärte, dass auch Crystal Palace aktiv einen Vertrag mit dem Mittelfeldspieler anstrebt. Er sagte: „Die Premier League hat Interesse an Jobe Bellingham. Crystal Palace hat es bereits einmal versucht und ist weiterhin ein aktiver Interessent.“
Auch Brentford ist an Jobe Bellingham interessiert, aber es ist noch etwas zu früh, um zu sagen, ob er diesen Sommer gehen wird. Denn nach der Vertragsunterzeichnung bei Sunderland bis 2028 wollte Jobe Bellingham seine Entwicklung nicht überstürzen.
Und tatsächlich hat Jude Bellingham, sein Bruder, ihm das klargemacht. Und was wir bei Jude Bellinghams Entwicklung beobachten konnten, war ein sehr langsamer und sorgfältiger Entscheidungsprozess, um sicherzustellen, dass er nicht zu früh zu viel vorhatte. Und das hat sich für Jude Bellingham ausgezahlt.
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